Verhaltenscodex für systemisch arbeitende Coaches

  • Respekt und Wertschätzung für den Klienten 

  • Fokus auf Ressourcen und Lösungen 

  • Aktives Zuhören 

  • Kreative Fragen und Methoden zum Perspektivwechsel und Nachdenken

  • Zurückhalten der eigenen, subjektiv geprägte Bewertung und vermeiden von Ratschlägen 

Ethik-Codex (Auszug von Elke Sieger, DCV Lehrcoach)

Siegerconsulting.de/ethik-codex.html

Professionelles Coaching benötigt ethische Richtlinien, an denen sich Systemische Coaches in ihrem beruflichen Handeln orientieren können. Coaching-Verbände wie beispielsweise der Deutsche Coaching Verband e.V. haben Ethikrichtlinien formuliert, an die sich zertifizierte Coaches konkret orientieren und damit Handlungsmaximen für die Coaching-Praxis ableiten. In mehrjähriger Auseinandersetzung mit zahlreichen Ausbildungsgruppen haben wir gemeinsam folgende Ethikrichtlinien formuliert:

Würde und Selbstbestimmung

Der Systemische Coach respektiert die Würde und das Recht zur Selbstbestimmung der Personen, mit denen er in beruflicher Beziehung steht.

Wertschätzung und Anerkennung der Einzigartigkeit

Der Systemische Coach achtet die Einzigartigkeit des Klienten und begegnet ihm stets wertschätzend, authentisch sowie auf Augenhöhe.

Entwicklungsoffenheit von Menschen

Der Systemische Coach unterstützt Klienten, das zu werden, was sie sein können und wollen und hilft ihnen, eigene (Wahl-)Möglichkeiten, Grenzen und Handlungsoptionen zu erkennen.

Grenzen des Erkenntnisvermögens

Der Systemische Coach ist sich seiner Begrenztheit seiner Erkenntnismöglichkeiten bewusst. Er respektiert, dass Wahrnehmen und Erkennen stets subjektiv geprägt ist.

Kompetenzfokussierung

Der Systemische Coach fokussiert vor allem auf Potenziale des Klienten und nimmt ihn stets in seinen Ressourcen und Kompetenzen wahr.

Vertraulichkeit und Persönlichkeitsschutz

Der Systemische Coach sichert seinen Klienten Vertraulichkeit zu und achtet damit das Schutzbedürfnis seines Klienten.

Klarheit und Transparenz sowie Ablehnung von Aufträgen

In dem Bemühen um Klarheit und Transparenz informiert der Systemische Coach den Klienten in verständlicher und angemessener Form hinsichtlich seiner beruflichen Qualifikation, des Einsatzes bestimmter Methoden, Absprachen über Art und Umfang der angebotenen Leistung, finanzieller Bedingungen, der Vertraulichkeit und der Art der Dokumentation von Daten. Aufträge, die gegen die Ethikgrundsätze verstoßen, lehnt ein Systemischer Coach ab.

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